Die Gaststätte Om Maat wird bereits in zweiter Generation
als Familienbetrieb geführt.
Sie ist malerisch auf dem Erpeler Marktplatz gelegen, in der Nachbarschaft nicht
minder reizvoller, alter Fachwerkbauten.
Unter der mehr als hundert Jahre alten Platane lädt an warmen Tagen ein
Biergarten ein, welcher von Wanderern und Radfahrern, aber auch von Einheimischen
gerne für eine Rast genutzt wird.
Eine gemütliche Gaststube mit Thekenbetrieb hat Platz für Familien-
oder kleinere Betriebsfeiern.
Die abwechslungsreiche Speise- und Getränkekarte mit Mittagskarte und einer
Extrakarte für unsere kleinen Gäste bietet gutbürgerliche und
internationale Küche sowie rheinische Spezialitäten und jahreszeitlich
wechselnde Gerichte an.
Ein kühles Bier frisch gezapft vom
"Pittermännche", löscht auch den größten
Durst.
Weine aus der Region Mittelrhein, aus anderen nationalen und internationalen
Anbaugebieten
sowie Spirituosen und nichtalkoholische Getränke runden das Angebot ab.
Unser Haus wurde 2000, 2001 und 2002 mit dem
Prädikat Die Saubere Küche ausgezeichnet.
Im Sommer 2002 berichtete das Boulevard-Blatt Express in seiner Reihe: "He
jeht et uns jot"
- Mein Stammlokal Teil 297 über die Gaststätte "Om
Maat".
Ein paar Sätze zur Geschichte des Erpeler Marktes
Das genaue Baujahr unseres Hauses ist uns nicht bekannt. Wie auch die anderen Häuser rund um den Markt, wurde es Schätzungen zufolge zwischen 1650 und 1700 errichtet. Die Vorgängerbauten wurden wahrscheinlich Opfer der Schweden bei der Eroberung Erpels im Jahre 1633.
Die jetzige Bebauung wird in der Schrift von Herbert Nebel: "Fachwerkbauten im Ortsbild am Mittelrhein" beschrieben. So ist dort zu lesen: "Der Platzraum in Erpel ist allseits von Fachwerkhäusern gefaßt. In dieser geschlossenen Weise ist es das bedeutendste Platzraum-Ensemble am Mittelrhein. Dies gilt im besonderen für die bergseitige, 44 m lange Fachwerkplatzwand. Vier Giebel der Häuser Nr. 4, 6 (unserem Haus) und 8, mit traufseitigen An- und Zwischenbauten bestimmen das Bild. Dieser kleine, eigenartige Platz mit einer anliegenden Gaststätte ist durch Ortslage und Größe für die Begegnung der Bürger bestens geeignet."
Der Marktplatz entstand im 14. Jahrhundert bei der Erweiterung des Ortes nach Norden und Süden. Der alte Ortskerns erstreckte sich bis dahin zwischen der Hospital- und der Marktgasse. Bei der Erweiterung wurde Erpel mit einer Ringmauer und 4 Toren befestigt, wovon noch Reste erhalten sind. Vor der Erweiterung spielte sich das Marktgeschehens neben der Pfarrkirche St. Severinus ab, wo 1780 das Rathaus errichtet wurde.
Im Jahre 1420 erhielt Erpel einen freien Wochen- und Jahrmarkt. Dienstag war Wochenmarkt und am Sonntag vor St. Andreas Jahrmarkt. Vor 1420 fand jeweils vom 1. Oktober bis zum 11. November ein Herbstmarkt statt. Im Jahr 1244 wird über Neuerungen der Zollbestimmungen zu diesem Markt berichtet.
Nach diesem kleinen geschichtlichen Ausflug heißen wir Sie in unserem "historischen" Haus herzlich wilkommen und wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt.
Ihre Familie Wolf